Skulptur Öffnung
Marktkirche St. Nicolai
Haspelmath- und Pulverturm
Dempterhaus
Marktkirche St. Nicolai
Die Marktkirche St. Nicolai ist Hamelns zweitälteste Kirche und liegt im Zentrum der Altstadt neben dem Hochzeitshaus. Eine Turmbesteigung bietet einen schönen Ausblick über Stadt und Land.

Der Name St. Nicolai kommt von dem Heiligen Nikolaus, Bischof aus Myra in der heutigen Türkei aus dem 6. Jahrhundert. Er wurde im Mittelalter sehr populär, u. a. als Schutzheiliger der Schifffahrt. Die Namensgebung der Kirche kann wohl im Zusammenhang mit der Handelsschifffahrt auf der Weser im Mittelalter gesehen werden.

1. Hälfte des 12. Jahrhunderts: Einschiffiger Saalbau, dessen Fundamente beim Wiederaufbau zwei Meter unter dem Boden freigelegt wurden.

2. Hälfte des 12. Jahrhunderts: Romanische Basilika, deren äußere Querhauswände mit dem Bruchsteinmauerwerk und den Rundbogenfenstern in der Süd- und Nordwand erhalten sind.

1250 bis 1260: Umbau der Basilika zur Hallenkirche. Fortsetzung der Querschiffarchitektur nach Westen (wie man an den 5 Seitenschiffgiebeln von außen erkennen kann).

1290 bis 1310: Erweiterung der Hallenkirche nach Osten, Anbau von Chor und Sakristei.

1511: Erhöhung des Turmstumpfes, Errichtung der Helmpyramide.

1764 bis 1768: Wiederherstellung der im Siebenjährigen Krieg beschädigten Kirche, Errichtung eines Satteldachs über dem Mittel- und südlichen Seitenschiff, Erneuerung der Fenster und barocke Innenausstattung.

5. April 1945: Zerstörung der Kirche bis auf die Umfassungsmauern, die beiden östlichen Gewölbejoche, Chor und Sakristei.

1957 bis 1959: Wiederaufbau als Pseudobasilika mit gerader Decke unter Verwendung des östlichen Gewölbejochs mit Chor und Errichtung eines neuen Turms. Feierliche Wiedereinweihung am 6. Dezember 1959.

1966: Fertigstellung der neuen Orgel aus der Werkstatt von Beckerath, Hamburg.

1987 bis 1995: Renovierung der Marktkirche einschließlich ihrer Ausstattung und Kunstwerke.

Weitere Informationen sowie Panoramen finden Sie auf der Homepage der Marktkirche.

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