Wilhelm-Busch-Haus
Pfortmühle
Weser / Werder


Die Fischpfortenstraße wurde als „visportenstrate“ erstmals 1386 erwähnt. Sie führte ursprünglich zu einer der beiden Fischpforten (die zweite lag am Ende der Wendenstraße), die als Durchlass in der Stadtmauer Zugang zur Weser boten. Außerhalb der Mauer befand sich der Anlegeplatz für die Weserschiffe, hier wurden die für Hameln bestimmten Waren gelöscht.
Hier mussten aber auch die Schiffe, die die Weser komplett befuhren, ihre Waren ausladen, um das berüchtigte „Hamelner Loch“ zu passieren.

Das „Hamelner Loch“ oder die Fiehre war eine Aussparung am unteren Weserwehr, an dem die Schiffe herabgelassen oder heraufgezogen wurden.
Bis zum Bau der ersten Schleuse auf dem Werder 1732-1734 war dies die einzige Möglichkeit, den durch die beiden Wehre gebildeten Höhenunterschied der Weser zu überwinden.

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